Geschichte

Im Jahre 1959 wurde, als erste derartige Einrichtung in Österreich, der Psychosoziale Dienst des Burgenlandes, in Form eines Vereines gegründet. Von Anfang an war die Zielsetzung dieser Organisation moderne, ambulante psychosoziale Versorgungsangebote möglichst wohnortnahe anzubieten. Bereits damals, aus der Notwendigkeit heraus eine relativ dünn besiedelte, vorwiegend landwirtschaftlich orientierte und verkehrstechnisch schwer zu erschließende Region zu versorgen, musste das Prinzip ambulant vor stationär , welches heute in der modernen Psychiatrie geradezu ein Schlagwort geworden ist, in der Praxis eingeführt. 1990 wurde das Angebot auf Suchterkrankungen von illegalen Drogen ausgeweitet.
Zur psychiatrischen Versorgung einer Region sind auch stationäre Behandlungseinrichtungen unumgänglich, diese sind im Psychiatrieplan Burgenland 2000 festgeschrieben. Der Psychosoziale Dienst des Burgenlandes zeigt jedoch, und dies nun schon seit vielen Jahren, was ambulante Betreuungsangebote zu leisten im Stande sind.
Die Entwicklungen in der Medizin im Allgemeinen und die im Bereich der Psychiatrie im Besonderen haben Umstrukturierungen auch im Psychosozialen Dienst des Burgenlandes notwendig gemacht. Insbesondere ist es notwendig geworden, die Entwicklung des Psychosozialen Dienstes mit der Umsetzung, des von der Burgenländischen Landesregierung beschlossenen Psychiatrieplanes Burgenland 2000 zu koordinieren und zu synchronisieren. Darüber hinaus war eine Ausweitung der Betreuungsangebote im Sinne auf die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Psychiatrie und die Etablierung einer klaren fachlichen Leitung notwendig.
Dieser notwendige Entwicklungsprozess wurde mit dem 1. Jänner 2002 begonnen. Die bisherige Vereinsstruktur wurde in eine GmbH übergeführt, die den Namen PSYCHOSOZIALER DIENST BURGENLAND GmbH, trägt und eine Tochtergesellschaft der Burgenländischen Krankenanstalten GmbH (KRAGES) ist. Durch eine zügige Umstrukturierung ist es rasch gelungen, in allen Regionen des Burgenlandes nun komplette multiprofessionelle MitarbeiterInnen-Teams zu etablieren, die über Beratungskompetenz in den Bereichen Psychiatrie, Sozialarbeit, Psychologie und Psychotherapie verfügen und damit eine deutliche Verbesserung der Beratungs- und Betreuungspalette ermöglichen.
Darüber hinaus übernahm der PSD in den vergangenen Jahren eine Reihe von völlig neuen Aufgabengebieten. So etwa die Konsiliarversorgung der KRAGES Krankenanstalten in Kittsee, Oberpullendorf, Oberwart und Güssing, sowie der beiden Landespflegeheime in Neudörfl und Hirschenstein. Weiters wurde die Psychoonkologische Betreuung stationärer Patienten durch Psychologinnen an den KRAGES Krankenanstalten übernommen, im Herbst 2004 sodann die Funktion der Suchtkoordination des Landes. Nicht zuletzt wurde 2005 als eigener Bereich innerhalb des PSD die Fachstelle für Suchtprävention des Burgenlandes geschaffen.
Der Beschluss der Burgenländischen Landesregierung, das Betreute Einzelwohnen als Soziale Leistung ab 2004 einzuführen, ermöglichte die notwendigen Schritte zum weiteren Ausbau der nachgehenden Leistungen und stellt somit einen Meilenstein in der Entwicklung der psychosozialen Versorgung des Burgenlandes dar. Durch die flächendeckende Einführung des Betreuten Einzelwohnens und die Entwicklung am Wohnsektor konnte auf diesem Gebiet eine solide Basisversorgung für das ganze Burgenland sichergestellt werden.
Rückwirkend mit Jänner 2007 wurde das Heilpädagogische Zentrum in die PSD Burgenland Gmbh eingegliedert. Im Heilpädagogischen Zentrum Rust selbst kam es Mitte des Jahres 2007 auch zu einem LeiterInnenwechsel. Dr. Klaus Schwienbacher ist seit 01.05.2007 neuer Ärztlicher Leiter und Mag. Dr. Eveline Ernst ist seit 23.11.2007 neue Psychologische und Pädagogische Leiterin und Verwaltungsleiterin.
Im September 2007 wurde das Zentrum für Seelische Gesundheit in Eisenstadt eröffnet. Im Zentrum für Seelische Gesundheit sind der Psychosoziale Dienst, der Verein Pro Mente, die Suchtkoordination Burgenland und die Fachstelle für Suchtprävention untergebracht. Darüber hinaus wurde auch ein Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie neu geschaffen. Mit der Übernahme des Heilpädagogischen Zentrums in Rust wurde das Angebot für Kinder und Jugendliche um den stationären Bereich erweitert.
Im Dezember 2007 wurde das 1. Sozialpsychiatrische Ambulatorium des Psychosozialen Dienstes im Burgenland in Oberpullendorf eröffnet. In den neuen repräsentativen und modernst umgebauten Räumlichkeiten der Bezirkshauptmannschaft ist diese sozialpsychiatrische Einrichtung Anlauf- und Koordinationsstelle bei psychischen Problemen. Durch den Kassenvertrag mit der Burgenländischen Krankenkasse ist keine Überweisung notwendig, die Behandlung ist für den Patienten kostenlos, die Abrechnung erfolgt direkt über die E-Card.
2009 wurde die Geschäftsführung von Univ.Prof. Dr. Karl Dantendorfer an Ing.Mag. Karl Helm übergeben, die Chefarztfunktion übernehmen Dr. Brigitte Schmidl-Mohl für den PSD Nord und Dr. Gerhard Miksch für den PSD Süd.
Zur psychiatrischen Versorgung einer Region sind auch stationäre Behandlungseinrichtungen unumgänglich, diese sind im Psychiatrieplan Burgenland 2000 festgeschrieben. Der Psychosoziale Dienst des Burgenlandes zeigt jedoch, und dies nun schon seit vielen Jahren, was ambulante Betreuungsangebote zu leisten im Stande sind.
Die Entwicklungen in der Medizin im Allgemeinen und die im Bereich der Psychiatrie im Besonderen haben Umstrukturierungen auch im Psychosozialen Dienst des Burgenlandes notwendig gemacht. Insbesondere ist es notwendig geworden, die Entwicklung des Psychosozialen Dienstes mit der Umsetzung, des von der Burgenländischen Landesregierung beschlossenen Psychiatrieplanes Burgenland 2000 zu koordinieren und zu synchronisieren. Darüber hinaus war eine Ausweitung der Betreuungsangebote im Sinne auf die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Psychiatrie und die Etablierung einer klaren fachlichen Leitung notwendig.
Dieser notwendige Entwicklungsprozess wurde mit dem 1. Jänner 2002 begonnen. Die bisherige Vereinsstruktur wurde in eine GmbH übergeführt, die den Namen PSYCHOSOZIALER DIENST BURGENLAND GmbH, trägt und eine Tochtergesellschaft der Burgenländischen Krankenanstalten GmbH (KRAGES) ist. Durch eine zügige Umstrukturierung ist es rasch gelungen, in allen Regionen des Burgenlandes nun komplette multiprofessionelle MitarbeiterInnen-Teams zu etablieren, die über Beratungskompetenz in den Bereichen Psychiatrie, Sozialarbeit, Psychologie und Psychotherapie verfügen und damit eine deutliche Verbesserung der Beratungs- und Betreuungspalette ermöglichen.
Darüber hinaus übernahm der PSD in den vergangenen Jahren eine Reihe von völlig neuen Aufgabengebieten. So etwa die Konsiliarversorgung der KRAGES Krankenanstalten in Kittsee, Oberpullendorf, Oberwart und Güssing, sowie der beiden Landespflegeheime in Neudörfl und Hirschenstein. Weiters wurde die Psychoonkologische Betreuung stationärer Patienten durch Psychologinnen an den KRAGES Krankenanstalten übernommen, im Herbst 2004 sodann die Funktion der Suchtkoordination des Landes. Nicht zuletzt wurde 2005 als eigener Bereich innerhalb des PSD die Fachstelle für Suchtprävention des Burgenlandes geschaffen.
Der Beschluss der Burgenländischen Landesregierung, das Betreute Einzelwohnen als Soziale Leistung ab 2004 einzuführen, ermöglichte die notwendigen Schritte zum weiteren Ausbau der nachgehenden Leistungen und stellt somit einen Meilenstein in der Entwicklung der psychosozialen Versorgung des Burgenlandes dar. Durch die flächendeckende Einführung des Betreuten Einzelwohnens und die Entwicklung am Wohnsektor konnte auf diesem Gebiet eine solide Basisversorgung für das ganze Burgenland sichergestellt werden.
Rückwirkend mit Jänner 2007 wurde das Heilpädagogische Zentrum in die PSD Burgenland Gmbh eingegliedert. Im Heilpädagogischen Zentrum Rust selbst kam es Mitte des Jahres 2007 auch zu einem LeiterInnenwechsel. Dr. Klaus Schwienbacher ist seit 01.05.2007 neuer Ärztlicher Leiter und Mag. Dr. Eveline Ernst ist seit 23.11.2007 neue Psychologische und Pädagogische Leiterin und Verwaltungsleiterin.
Im September 2007 wurde das Zentrum für Seelische Gesundheit in Eisenstadt eröffnet. Im Zentrum für Seelische Gesundheit sind der Psychosoziale Dienst, der Verein Pro Mente, die Suchtkoordination Burgenland und die Fachstelle für Suchtprävention untergebracht. Darüber hinaus wurde auch ein Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie neu geschaffen. Mit der Übernahme des Heilpädagogischen Zentrums in Rust wurde das Angebot für Kinder und Jugendliche um den stationären Bereich erweitert.
Im Dezember 2007 wurde das 1. Sozialpsychiatrische Ambulatorium des Psychosozialen Dienstes im Burgenland in Oberpullendorf eröffnet. In den neuen repräsentativen und modernst umgebauten Räumlichkeiten der Bezirkshauptmannschaft ist diese sozialpsychiatrische Einrichtung Anlauf- und Koordinationsstelle bei psychischen Problemen. Durch den Kassenvertrag mit der Burgenländischen Krankenkasse ist keine Überweisung notwendig, die Behandlung ist für den Patienten kostenlos, die Abrechnung erfolgt direkt über die E-Card.
2009 wurde die Geschäftsführung von Univ.Prof. Dr. Karl Dantendorfer an Ing.Mag. Karl Helm übergeben, die Chefarztfunktion übernehmen Dr. Brigitte Schmidl-Mohl für den PSD Nord und Dr. Gerhard Miksch für den PSD Süd.
© 2010 PSD Burgenland Ges.m.b.H.